20171121

Fwd: [Enztalflieger] Gleitschirm-Rettung werfen 3.2.2018

source: Enztalflieger



+++ Gleitschirm-Rettung werfen und packen am Samstag den 03.02.2018 in der
Enztralhalle in Calmbach von 9:00  bis ca.15:00 Uhr (weitere Infos) +++
<http://enztalflieger.de/Inhalt/Veranstaltungen/2018_Rettung.pdf>

[Enztalflieger] Dezember Stammtisch und Saisonausklang 6.12.2017

source: Enztalflieger



+++ Dezember Stammtisch und Saisonausklang der Enztalflieger Bad Wildbad
am Mittwoch den 06.12.2017 im Clubhaus des 1. FC Calmbach +++
<http://www.clubhausrestaurant-calmbach.de/>

20171114

[Teufelsflieger] Roanerhof 6.1 - Eine gemischte Fliegergruppe zog es in den idyllischen Roanerhof

​​
source: 
Teufelsflieger



Fotos → Galerie


Bericht von Werner Axtmann

Sa., 28.10.2017: Früh um 4 Uhr los und fast staulos über die Alpen nach Ahornach.

Traumwetter, Nordföhn, also mal nach Pfalzen, hinter dem mächtigen Sambock könnte es ruhiger sein. Rauf auf den Startplatz, Wind mäßig, Richtung wechselnd, Susanne wollte nicht den Dummy machen.... Zurück in den Wellness-Tempel und zum 5 - Gänge Menü.

So.: Sonne, aber der Nordwind. Da es ab Montag besser werden sollte, machten wir einen Stadtbummel in Bruneck, verköstigten frisch geröstete Maronen und pflegten unsere Körper.
Erst beschlossen die Unerschütterlichen einen Flugtag in Bassano, der darauf hochprozentig begossen wurde.


Mo.: Das Föhnforttrinken hat mehrfach gewirkt. Gute 3 Stunden Fahrt, in Bassano Flieger aus dem ganzen Alpenraum, man konnte sie nicht zählen. Super Bedingungen. Wer sich auskennt ist im Vorteil, rauf auf den höchsten und größten Startplatz - Panettone, 1563 m -.
Strammer Vorwind, 2 Schritte und hoch ging´s. 5 KM zum Landeplatz auf 160m.

Götz hat dafür 2,5 Std. gebraucht, wahrscheinlich hatte er sich verflogen.... Die anderen landeten vorab am Garden Relais, genossen die italienischen Köstlichkeiten und schauten dem luftigen Treiben zu.

Di.: Der Nordwind schob morgens den Schnee an den Roanerhof, wir fuhren in die Sonne, nach Bruneck hinter den gigantischen Regenbogen, der den ganzen Eingang ins Tauferer Tal überspannte.
Welch ein Anblick!

Mi.: Jetzt war der Nordwind besiegt und es wurde geflogen, was das Zeug hielt. Softe Flugbedingungen, hoch ging es nicht wirklich, aber Übungsflüge für den Flugschein, Akroeinlagen und Gleitwinkel - Wettbewerbe für die alten Hasen - geil.

Do.: Unser special guest, Niviuk-Importeur Jochen V., öffnete wieder mal seine Schatzkammer. Die Sigle-Skins incl. Tandem, waren heiß begehrt.
Als Schmankerl gingen die Hardcore-Typen/-in auf den Obersteiner Holm, 2380 m, steile 800 HM, ein kurzer Startplatz mit einem phänomenalen Ausblick. Nach dem Flug, sah man nur in verklärte Gesichter.
Herzlichen Dank Jochen für dieses außergewöhnliche Erlebnis.

Fr.: Wieder fliegen, fliegen, fliegen, fliegen, fliegen.... Ingo´s Vesper hielt uns in Form, da Formationsflüge und Gruppenstarts angesagt waren.

Sa.: Es ging noch lange nicht nach Hause, Wetter und Wind forderten noch 3 Formationsflüge über Sand in Taufers.
Nachmittags musste es dann passieren, der Adventure Bus fuhr mit glücklichen und braun gebrannten Flugverrückten staufrei zurück ins Murgtal.

Wer nicht dabei war, hat was verpasst.
Lieben Dank an unsere Gastgeber im Roanerhof -Mutter der Flieger Annelies-, Speisen, Verwöhnatmosphäre, Wellness waren wieder super.
Dank auch an alle Teilnehmer/-innen für das gute Miteinander.

Besonderen Dank an die Unterstützer Mirko, Gerd, Ingo und Jochen. Über euer Geschenk habe ich mich sehr gefreut.

Vielen Dank.

Happy landings

[1.PCS Parafly Club] Madeira - Winterzeitbeginn in T-Shirts

source: 1.PCS

Geschrieben von Andreas.

Teilnehmer v.l.n.r.: Reiner, Dietmar, Andreas, Franz, Martin (TO), Frank

Nach durchaus holpriger Anreise konnten 10 Tage fast durchgehend in Shorts und T-Shirt verbracht werden. Die interessante Insel (850 km westlich von Cassablanca 500 km nördlich von Teneriffa) sowie deren noch viel interessantere Startplätze wurden besichtigt und Landplätze verzweifelt gesucht.  

Donnerstag, 26.10.2017 Anreise
Der Letzte wird der Erste sein. Zumindest beim Fliegen. Na ja, nicht beim Gleitschirmfliegen, wobei das da ja auch öfter mal der Fall ist, wenn man spät startet und als erster landet. Hier aber war es beim Anflug auf die Insel. Gab es doch im Vorfeld etwas Unruhe, da der Exilschwabe (und Autor) aus geschäftlichen Gründen nicht ab Stuttgart flog, sondern ab Brüssel. Und das auch noch zu einer unmöglichen Zeit, so dass er erst spät abends eintreffen sollte und den Transfer vom Flughafen zur Airbase separat regeln musste. Und wer hätte da gedacht, dass er bei der Zwischenlandung, die auch schon über 1 Stunde verspätet war, kurzerhand im Laufschritt seinen „späten" Flieger erreichte, während die Stuttgarter Truppe dort nach verpasstem Anschlussflug erst mal fest saß. Man kann das auch „unfair rechts überholen" nennen, zumal sogar das Gepäck (Gleitschirm, nicht ganz unwesentlich für diese Tour) mit an Bord war. Unverständlich blieb natürlich, warum die Fliegenkollegen nicht mitfliegen durften, waren doch noch ca. 100 Plätze frei…. Und als auch in diesem Flieger die USB Steckdosen zum Aufladen des Handys ausser Betrieb waren, sich dafür dann aber eine reizende junge Dame aus Graz/ Wien oder so irgendwo (o.k. sie kam ja ursprünglich aus dem nördlichen Schwaben, sprich Öhringer Raum, weshalb man sich natürlich sofort gut verstanden hat) und selbstlos Ihren Akkupack mit mir geteilt hat, war auch die weitere Kommunikation innerhalb der Gruppe zumindest von dieser Seite aus gesichert. Und selbstverständlich habe ich die Einladung ins weiche Hotelbett ausgeschlagen, um auf einem harten Holzstuhl am Flughafen auf den Rest der Gruppe zu warten. So ist das mit der Fliegerkollegialität. Zumindest habe ich jetzt auch Zeit, schon mal den Tourbericht zu beginnen, bevor überhaupt die Tour beginnt.
Und tatsächlich, einige Flieger später, landen dann Alle und das auch noch planmäßig.
Nachdem dann nach Sonder-Nacht-Übernahme der Mietwagen mit leerem Tank auch tatsächlich eine Tankstelle, die nach Mitternacht noch geöffnet hatte, gefunden war, stand der Anreise zur Airbase Madeira 150 m vom Hausstart entfernt nichts mehr im Weg. Gegen 2 Uhr waren dann auch die Betten verteilt und belegt.

Freitag, 27.10.2017 Wind
Auch wenn schon klar war, dass heute zu viel Wind aus der falschen Richtung anstehen würde, wäre ein Tag ohne Verspätungen und ähnliche Unwägbarkeiten sehr angenehm gewesen. Wenn nicht die frühe Truppe, die aufgrund der knurrenden Mägen erst mal eine Versorgungsfahrt auf bis zu 32% steilen Straßen machte, auf dem Rückweg vom Supermarkt mitsamt Auto über ein „Steinchen" stolperte, woraufhin sich der Motor bedenklich aus dem Motorraum Richtung Fahrbahn neigte und zwar noch lief, aber den Kontakt zu den Antriebsrädern irgendwie verweigerte. Zum Glück hatten wir ein Zweitfahrzeug, mit dem dann eilends das Frühstück und die Einkäufer evakuiert werden konnten. Und wie das eben so ist, wenn Nachts bei Fahrzeugübernahme das Büro geschlossen hat und der Ausschluss der Selbstbeteiligung nicht abgeschlossen werden konnte, war zunächst die Problemansammlung wieder groß: Wer holt den Schrott von der Strasse, woher bekommen wir ein fahrtüchtiges Auto, wie werden die Kosten geregelt usw.. Zumal der Vermieter erst mal nicht erreichbar war und später ziemlich entsetzt war, da das Fahrzeug da definitiv nicht stehen bleiben konnte. Andererseits wollten wir auch nicht riskieren, dass sich die schon angegriffene Ölwanne bei dem Versuch, das Fahrzeug wegzubewegen, noch weiter öffnet und sich irgendwelche Schmierstoffe weiter ausbreiten.
Und plötzlich war das Undenkbare möglich: 6 Personen im Renault Clio, um Martin dann beim Pannenfahrzeug abzusetzen und auf den Vermieter zu warten, während die Anderen dann schon mal Start- und Landplätze besichtigten und die Taberna zwecks Landebier testete….. Ausserdem war genug Zeit um die Einkäufe für die abendliche Kochorgie zu besorgen….

Samstag, 28.10.2017
Nach ausgiebiger Startplatzbesichtigung in alle Himmelsrichtungen und perfekter Sicht auch Richtung Norden ohne Bewölkung gab es spätnachmittags am Hausstart die erste Gelegenheit zum Fliegen, die auch von 3 Piloten genutzt wurde, mit Flügen von 6 Minuten und der ersten Landung neben der Karaokebar A Taberna blieb nur Einer an der östlichen Nachbarwand zum Hausberg und meinte er müsse die Stunde u.a. mit einem Wettfliegen mit einem aggressiven Greifvogel vollmachen, eine gute Gelegenheit für ausgiebigen Biergenuss (0.33 l für 1.5 €).

Sonntag 29.10.2017
Ein guter Flugtag, nachdem am Spätvormittag die Bedingungen erst noch langsam besser wurden, gab es am Nachmittag eine gute Phase, wobei die maximale Höhe bei 600 m lag und ein Anschluss nach weiter oben nicht realisierbar war. Erst später wurde der Wind dann „merkwürdig", so dass an weitere Starts nicht mehr zu denken war. Aber es waren alle geflogen und es war immer noch faszinierend, dass selbst abends zum Essen gehen die kurze Hose und T-Shirt vollkommen ausreichend waren.

Montag, 30.10.2017
Einfach nur Fliegen, wobei fast Allen die nicht triviale Toplandung mehrfach gelang, Begrenzung waren meist die Wolken auf 650 m (Startplatz 450 m), weitere Limitierungen gab es eigentlich nicht, also Spaß pur !!!

Dienstag 31.10.2017
Schon morgens deutlich spürbar die kältere Lauft, dafür zunächst klar und Wolkenlos, die Windräder allerdings doch eher schnell drehend aus Nord…., dann die Ansage: Wir wechseln erst mal zum Startplatz Cabo Girao, westlich der Aussichtsplattform, besonderes Highlight der Überflug der Aussichtsplattform über der Steilwand, manche flogen dort mehrfach, Andere wechselten nochmal zurück nach Calheta, was dann weniger erfolgreich war. Jedenfalls der 4. Flugtag in Serie…..

Mittwoch 01.11.2017
Vormittags eher unsichere Tagesprognose am Hausstart in Arco Calheta, deshalb Inselrundfahrt mit Besichtigung diverser haarsträubender Startplätze, vor allem in Ermangelung der zugehörigen Landeplätze, also Toplanden oder Baden????? Aber danach immer noch kein Fußweg aus diversen von Steilküste umschlossener Buchten, davon abgesehen, dass aus der Ferne weder die Neigung des „Strandes" noch die Korngröße des „Sandes" erkennbar waren, aber tendenziell eher ab Fußballgröße aufwärts…….

Donnerstag, 02.11.2017
Nachdem vormittags die Bedingungen noch nicht ganz ausreichend waren, gelang am späteren Vormittag den ersten 4 noch ein ordentlicher Start, welcher dann nahtlos in eine rasche Landephase übergingen, da der übers Meer herannahende und an den Schaumkronen gut zu erkennenden stärkeren Wind das Fluggebiet erreichte und es plötzlich überall richtig hoch dafür aber z.T. nur noch rückwärts ging. Den verbleibenden zweien gelang kein Start mehr, da der Wind zwar in 10 m Höhe noch gut aussah, aber am Boden definitiv starker Rückenwind ein Aufziehen des Schirmes unmöglich machte. Deshalb war anschließend eine schöne Ausflugstour an die östliche Spitze der Insel angesagt.

 Freitag 03.11.2017
Wie vorhergesehen war an Fliegen nicht wirklich zu denken, weshalb gleich ein längerer Ausflug nach Funchal und zum nördlichen von Funchal gelegenen Teil der Insel in Angriff genommen wurde, welcher dann in einer weiteren Einkaufs- und anschließenden Kochorgie in der Ferienwohnung mündete.

Samstag, 04.11.2017
War der Hammertag, zumindest so vorhergesagt, bei den meisten auch zutreffend, so daß maximale Höhen (bis zu 1.200 m, man will ja mal testen, wann der überregionale und an den vom SW-Startplatz aus sichtbaren 180-Grad falsch drehenden Windrädern mehr als gut erkennbaren Nordostwind doch mal zu spüren ist) und Strecken geflogen wurden, die bei manchen wegen erhöhter Luftfeuchtigkeit dann nicht ganz freiwillig beendet wurden.

Sonntag, 05.11.2017
Der Glaube kann……… manchmal Berge versetzen, der Wind in Calheta lässt sich aber auch von versetzen Bergen nicht unbedingt beeinflussen, weshalb nur einer von 6 Personen daran glaubte, dass es noch fliegbar würde. Die Anderen 5 machten schon gleich einen Tagesausflug an die schöne Küste und Küstenörtchen um dann zum Landebier am Landeplatz mit dem Auto einzutreffen.

Montag 06.11.2017 gelungene, relaxte Rückreise
Abflugzeiten am Nachmittag erlaubten ein letztes Ausschlafen und ausgiebiges Frühstücken. Dann Packen, Wohnung säubern/übergeben und die letzte Fahrt den z.T. wirkich sehr steilen Hausberg hinunter sowie dann durch die unzähligen Tunnels Richtung Funchal bzw. weiter zum Flughafen. Abgabe der Mietwagen außerhalb des Flugplatzes, einchecken, Starts und Landungen bei ordentlichem Wind bis 50 km/h bewundern, Landen in Lissabon, planmäßiger Weiterflug nach STU sowie  S-Bahn-taugliche Landezeit sowie ungewöhnlich schnelles Erscheinen der Packsäcke ... und schon war der Übergang in die Winterzeit erledigt.

Fazit: Nimmt man die im Vergleich zu Südspanien oder den Kanaren merklich höheren Kosten für Mietwagen und Unterkunft sowie leider oft auch Flügen in Kauf, ist Madeira definitiv eine Alternative für den Saisonausklang. Den Wetterkapriolen kann man zwar auch dort nicht 100% garantiert entfliehen, der typische NO-Passat wehte nur an 3 der 10 Tage, aber Temperaturen und duchaus häufige Flugmöglichkeiten  sowie die steile grüne Insel sind gute Gründe für einen erneuten Besuch evtl. in 2 Jahren.

Fotos folgen in Kürze

[1.PCS Parafly Club] Clubabend - Thema Gleitschirmentwicklung

source: mail



Clubabend am Freitag 10.11.2017 - 19:00 Uhr im Hexenbanner Wolfschlugen

Vortrag von Ferdinand und Niki - Thema Gleitschirmentwicklung

Nikolaus Kurcz (1988) ist für das Produktionsmanagment bei NOVA zuständig.
Nach seinem Luftfahrttechnikstudium fing der gebürtige Tübinger direkt bei NOVA an zu arbeiten.
Eingelernt von Philipp Medicus (Pipo) - NOVAs Designer, stammen inzwischen zwei NOVA- Modelle aus seiner Feder.
 
Ferdinand Vogel (1991) ist seit Ende 2015 Testpilot bei NOVA und seit 2005 Vereinsmitglied.
 
Beide berichten aus dem Alltag ihres Berufes, erzählen wie sie in den Beruf rein rutschten
und werden einen Einblick in die Entwicklung bei NOVA geben.
 
Ein umfangreiches Thema und mit viel Potential,
um einige offene und tiefgründige Fragen zur Gleitschirmentwicklung zu stellen.

Ort: Hexenbanner Wolfschlugen

20171106

[Borkies] Herzlichen Dank an die vielen Helfer am Arbeitseinsatz vom Sa. 21.10.2017!

source: Borkies

Titelbild

Unter schweißtreibendem Einsatz der 13 freiwilligen Helfer, konnten am Sa. 21.10.2017 alle noch anstehenden Geländearbeiten am Startplatz der Borkies abgeschlossen werden!

Die zwischenzeitlich mehr als mannshohen Sträucher seitlich und unterhalb des Startplatzes mussten bei diesem Arbeitseinsatz gerodet werden.

Foto_21.10.17_09_37_23_1280_x_1024

Eine richtige Knochenarbeit, angesichts des zwischenzeitlich daumendicken Gehölz. Doch Heckenschere, Kettensäge und Astschere halfen dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten.

Wärend sich der eine Teil dem Gestrüpp widmete, verteilte der andere Teil der Truppe den Schotter auf dem Umkehrplatz vor der Borkies-Hütte.

Foto_21.10.17_09_46_32_1280_x_1024

Um bei den schweren Arbeiten auch bei Kräften zu bleiben, wurden wir, wie immer, perfekt im Holzwurm verköstigt.

Foto_21.10.17_13_35_13_1_1280_x_1024

Kurz bevor der Regen einsetzte, fiel der letzte Strauch und damit leider auch das Elektrokabel, was dann auch das erfolgreiche Endedes Arbeitseinsatzes einläutete.

Wir_haben_fertig

Ein herzliches Dankeschön daher an die fleißigen Helfer
Wibke Ziegler
Biggi + Harald Schöll
Uwe Stösser
Roland Moosmann
Volker Köninger
Bernd Löffler
Manfred Bildstein
Axel Gebauer
Franz Benz
Eugen Oberle
Werner Stoll
Bernd Steggemann
und natürlich das gesamte Holzwurm-Team für die köstliche Verpflegung!

Alle Bilder findet ihr, wie immer, in underer Bildergalerie.


[Teufelsflieger] Unschwer zu erkennen...

​​
source: 
Teufelsflieger

...dass wir Teufelsflieger (Aktive und Gäste und Angehörige und Tandem und und und...) nicht alleine auf der Teufelsmühle residieren.

Dieser herrliche Aussichtsberg dient vielen Menschen zur Erholung, zu Aktivitäten und zum Aufenthalt in der Natur ganz allgemein.
Er benötigt aber auch Augenmaß in diesem Umgang und besonderen Schutz, Tiere und Natur betreffend.
Und, wie man sieht, darauf wird von verschiedenen -insbes. auch amtlichen Stellen- geachtet.

Deshalb auch hier unser Apell: Beachtet die Vorgaben aus unserer Geländordnung (Aushang an den SPs und hier auf der HP → FLUGGEBIET und Untermenüs) und geht mit diesem besonderen Stück Erde behutsam und vernünftig um, damit wir unseren ebenso schönen (Natur-)Sport unbeschwert weiter betreiben können! - Und genießt neben den Flügen auch den Aufenthalt auf "unserer Teufelsmühle".



[Teufelsflieger] Rückblick Newcomer-Serie 2017

​​
source: 
Teufelsflieger

Ein Kurzbericht von Simon Sudermann

Nachdem ich mir zu Beginn der Saison 2017 aus einer Laune und einem glücklichen Zufall heraus einen Mantra 6 zugelegt hatte, wollte ich diesen natürlich auch gleich testen. Der Auftakt der NCC in Werfenweng am 18./19. März bot dazu gute Voraussetzungen, weshalb ich mich entschloss daran teilzunehmen.

Mein Ziel war, herauszufinden wie gut ich mit dem Schirm zurechtkomme und ob ich überhaupt konkurrenzfähig bin. Die 2 Tasks bei sehr schwachen und selektiven Bedingungen waren nichts für mich und meinen überladenen Schirm, weshalb ich in der Gesamtwertung lediglich den 43. Platz erreichte.

Fazit dieses Durchgangs: Ich muss geduldiger werden und den Fokus darauf legen ins Ziel zu kommen. Schnelligkeit ist sekundär.

2017 ncc greifenburg 6Der nächste Durchgang der NCC fand in Greifenburg vom 18.-22. Juli statt. Bereits 2015 hatten Vivien und ich an dem damals noch als „Juniors and Ladies Challenge" bekannten Wettbewerb teilgenommen. Damals konnten wir allerdings aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen (es regnete fast 2017 ncc greifenburg 17ununterbrochen) keinen einzigen Task fliegen. Umso zuversichtlicher waren wir angesichts der guten Vorhersagen für den diesjährigen Wettbewerb. Mit 4 von 5 möglichen Tasks wurden wir nicht enttäuscht und konnten zum ersten Mal so richtig Wettbewerbsluft bei guten Flugbedingungen schnuppern.

Als ich im ersten Task über weite Strecken in Führung lag und nur wegen eines zu riskanten Endanflugs den letzten Wendepunkt nicht nehmen konnte setzte ich mir neue Ziele. Nun war ich angefixt und wollte mich unbedingt für die Liga qualifizieren. Leider sollte mir eine Qualifikation mit einem 12. Platz in der Gesamtwertung noch nicht vergönnt sein, weshalb ich umso motivierter war, am letzten Durchgang der NCC in Tolmin vom 19.-23. September teilzunehmen.

2017 ncc tolmin 16Auch in Tolmin war uns der Wettergott wohlgesonnen und bescherte uns gutes Wetter für 4 Tasks. Davon waren 2 mit fast 60 km Länge, unsere bisher anspruchsvollsten Tasks. Oft konnten wir die Ridge-Ratsch-Tasks im Geradeausflug durch gute Linienwahl abfliegen und benötigten kaum Kreise, was unglaublich Spaß machte :-) Lediglich die Elapsed Time Races bei schwachen Bedingungen bereiteten mir und meiner Ungeduld Schwierigkeiten.Trotzdem konnte ich mir mit einem 4. Platz in der Gesamtwertung letztendlich die Ligaqualifikation sichern und bin schon ganz gespannt auf die Saison 2018. Es wird auf jeden Fall sehr viel Neues zu lernen geben!


[Oppenauer Gleitschirmflieger] Vereinsausflug 2017 nach Brannenburg


15 Erwachsene und zwei Kinder verbrachten drei Tage in Brannenburg.

Unterhalb des Sulzberg und Wendelstein liegt unsere Unterkunft das ver.di. Haus auch Posterholungshaus genannt.

Die meisten sind bereits am Donnerstag ins Verdi Haus angereist. Reinhold Speidel unser „Mann vor Ort" für die nächsten drei Tage hat uns gegen 19.00 Uhr empfangen. Nun ging es erst mal zum Abendessen in den Schneiderwirt in Nußdorf. In gemütlicher Runde wurden erste Informationen zu den nächsten Tagen ausgetauscht.

Freitag sollte laut Wetterbericht  unser bester Flugtag werden. Dies ist dann auch so eingetroffen. Wir sind nach Westendorf gefahren. Alle konnten ein, zwei oder sogar drei Flüge machen. Unsere Kracks sind fast 2 Stunden in der Luft gewesen. Für diesen Abend hat Reinhold ein Lokal in  Flintsbach an Inn den Dannerwirt ausgesucht. Auch hier gab es wieder Original bayrische Spezialitäten. Ein wenig Sprachtraining sollte auch nicht aus bleiben. Unser Rainer kennt nun das Fremdwort für Käsekuchen. Bei Weißbier und gutem Essen haben wir den Tag ausklingen lassen.

Samstag hatte der Wettergott leider kein Einsehen mit uns. Nach unserem briefing gegen 9.30 Uhr gab es zwei Gruppen. Die einen haben einen entspannten Tag im Freizeitbad Bad Aibling verbracht, die andere Truppe hat in der Flugschule Hochries ein G-Force Training mit ca. 4,5 G Belastung durchgeführt. Bei dieser hohen Belastung auf den Körper; ca. 8-12 m/s wurden die Teilnehmer durch Klaus; Fluglehrer der Flugschule, noch bewusst abgelenkt. Trotzdem konnte jeder der 5 Teilnehmer den Notschirm rechtzeitig ausgelöst.

Für den späten Nachmittag hat ein Teil der Gruppe eine Wanderung zum Gasthaus Schwarzlach unternommen. Bei leichtem Regen hat es gut getan die Beine noch etwas zu  vertreten. Heute Abend ging es nochmals zum Schneiderwirt. Nach dem Essen war die Überraschung groß. Da hatten doch tatsächlich zwei Gleitschirmflieger ihren Zimmerschlüssel im Zimmer zurückgelassen und die Tür zugezogen. Selbstlos hat Andy Huber sein Bett zur Verfügung gestellt. Nun war das Pärchen über glücklich doch noch ein Bett gefunden zu haben.

Der Sonntagvormittag hat leider nicht zum Fliegen eingeladen. Reinhold hat nun eine Wanderung zum Startplatz West Walleralm vorgeschlagen. Nach einer Einkehr sind wir zu den Autos wieder abgestiegen. 5 Gleitschirmflieger wollten dann doch ein „Flügchen" machen. Besser als erwartet. Mach einer konnte sich ca. eine Stunde in der Luft halten. Gegen 16.30 Uhr haben sich dann die restlichen Flieger auch auf den Heimweg gemacht.

Einen herzlichen Dank an Rainer für die Orga.

Hier die Teilnehmer: Eva, Werner, Heide, Werner, Alexandra, Michael, Luca, Olli, Doro, Jochen, Rainer, Christa, Reinhold Speidel, Reinhold, Sebastian, Andy, Matthias, Ida


[Oppenauer Gleitschirmflieger] 1. Oppenauer Hike&Fly bei sommerlichen Temperaturen


8:00 am Samstag, 14.10. Schwimmbadparkplatz Oppenau. Es treffen sich zehn lauffreudige Gleitschirmflieger zum 1. Oppenauer hike&fly mit großen Rucksäcken, in denen sich ihre Gleitschirme befinden. Auf die Sportler wartet eine ca. 30km lange Route rund ums Renchtal, die sie nur per Fuß oder fliegend mit dem Schirm bewältigen müssen.

Die Wettkämpfer starten nach kurzen Briefing, bei dem Wetterlage und nötige Infos besprochen werden, zum ersten Wendepunkt, dem Startplatz Ibacher Holzplatz. Die Routenwahl zwischen den Wendepunkten ist frei,die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, dass die Route entweder fliegend oder laufend bewältigt werden muss. Auch die Ausrüstung muss selbst getragen werden. In Ibach oben angekommen mit einem wunderbaren Blick ins Oppenauer Tal streichen die letzten Bodennebelschwaden am Hang hoch. Da am frühen Vormittag noch keine Thermik nutzbar ist, gilt es zunächst soweit wie möglich ins Tal abzugleiten. Somit heißt es für alle Sportler spätestens ab dem Viadukt vor Bad Peterstal per pedes zum nächtsten Startplatz Vogtmaierkanzel oberhalb von Bad Griesbach zu kommen.

Von der Vogtmeierkanzel aus ist der nächste Wendepunkt der Startplatz Rossbühl an der Zuflucht. Es gelingt einem Wettkämpfer den Rossbühl fliegerisch zu erreichen und somit fliegt Samuel Blocher nach einem Zwischenstopp am Rossbühl nach 4 Stunden und 40 Minuten als Erster ins Ziel oberhalb des Oppenauer Schwimmbadparkplatzes.

Eine zweite, kürzere Route startet mit acht Wettkämpfern um 11:00 bei der Kirche in Bad Griesbach. Auch für sie geht es zur Vogtmeierkanzel, Rossbühl und zurück zum Schwimmbadparkplatz nach Oppenau. Zum Teil müssen die Wettkämpfer aufgrund der kreativen Routenführung mehr klettern als wandern.

Alle Teilnehmer haben die komplette Route gemeistert und alle sind begeistert von diesem Event. An allen 3 Wendepunkten standen Vereinshelfer bereit, um die Teilnehmer mit Getränken und Obst zu versorgen.
Platzierungen der großen Tour sind: 1. Samuel Blocher, 2. Doru Grigorian 3. Andi Müller. Platzierungen der kleinen Tour sind: 1. Reinhold Haas, 2. Erik Jochems, 3. Gerd Mauthe.

Nach einem gelungenem Wettkampf- Debüt feiert der Verein die Siegerehrung verbunden mit einem gemütlichen Jahres-Abschluss-Grillfest beim Springhansenhof in Oppenau- Ibach.